Warum Hunde Gras oder Kot fressen – und wie du es sanft und nachhaltig lindern kannst

Gras- und Kotfressen beim Hund – was wirklich hilft

Viele Hunde fressen Gras – und manche sogar Kot. Das wirkt im ersten Moment eklig oder beunruhigend, ist aber selten reines Fehlverhalten.
Oft steckt eine gestörte Verdauung oder ein Ungleichgewicht der Darmflora dahinter.
Hunde versuchen instinktiv, ihren Magen zu beruhigen oder fehlende Nährstoffe auszugleichen – genau deshalb greifen sie zu Gras oder Kot.

Gut zu wissen:
Wenn dein Hund regelmäßig Gras oder Kot frisst, deutet das häufig auf eine unausgeglichene Verdauung hin.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Unterstützung lässt sich das Verhalten meist innerhalb kurzer Zeit deutlich verbessern.


Warum frisst mein Hund Gras oder Kot?

Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät, sucht der Hund instinktiv nach Hilfe.
Viele Hunde fressen Gras oder sogar Kot, weil ihr Körper ihnen ein Hilferuf sendet: Etwas stimmt mit der Verdauung nicht.
Dieses Verhalten ist also kein schlechtes Benehmen, sondern oft ein Versuch, den Magen oder Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Typische Ursachen und ihre Wirkung auf das Fressverhalten

⚖️ Gestörte Darmflora: Im Darm leben Milliarden nützlicher Bakterien, die Nahrung zersetzen und Nährstoffe bereitstellen.
Wird dieses Gleichgewicht – z. B. durch Antibiotika, Stress oder minderwertiges Futter – gestört, entstehen Ungleichgewichte.
Der Hund reagiert instinktiv: Er frisst Gras oder Kot, um die Verdauung wieder anzuregen oder fehlende Mikroorganismen aufzunehmen.

🧫Zwanghaftes Grasfressen:
Wenn Ihr Hund unaufhörlich Gras frisst, steckt oft eine Übersäuerung oder eine Magenreizung dahinter. Gras ist basisch und dient dem Hund als eine Art natürliches Antazidum, um die überschüssige Magensäure zu neutralisieren oder Erbrechen auszulösen. Dieses Verhalten tritt häufig auf, wenn die Magenschleimhaut gereizt ist (z. B. durch Stress oder falsche Fütterung).

🥣Kotfressen: Das Symptom verweist häufig auf einen Nährstoffmangel.
Kotfressen ist primär ein Hinweis auf ein Problem bei der Nährstoffaufnahme. Frisst Ihr Hund den Kot anderer Tiere, sucht er wahrscheinlich nach Enzymen, Mineralstoffen oder unverdaute Nahrungsresten, die ihm in seinem eigenen Darm fehlen. Das bedeutet: Sein Darm kann die Nährstoffe aus der Nahrung nicht optimal verwerten. Die Darmflora ist aus dem Gleichgewicht, was die gesamte Verdauungsleistung senkt.

🐾Stress und Magensäure-Ungleichgewicht: Bei Stress schüttet der Körper Cortisol aus – das schwächt die Verdauung und verändert die Darmflora.
Auch zu viel oder zu wenig Magensäure kann Reizungen verursachen.
Grasfressen hilft vielen Hunden kurzfristig, Übelkeit zu lindern oder Magenreizungen zu beruhigen – ähnlich wie Menschen bei Sodbrennen zum Brot greifen.

🩺 Fazit: Gras- oder Kotfressen ist fast immer ein Zeichen, dass der Verdauungstrakt Unterstützung braucht – nicht, dass dein Hund „ungezogen“ ist.

Mit einer gesunden, stabilen Darmflora lassen sich diese Verhaltensweisen meist innerhalb weniger Wochen stoppen.

Welche Maßnahmen helfen, wenn dein Hund Gras oder Kot frisst?

Viele Hunde hören erst dann auf, Gras oder Kot zu fressen, wenn sich ihre Verdauung nachhaltig normalisiert.
Das gelingt am besten, wenn du gezielt an der Ursache ansetzt – dem Darm. Hier sind die wirksamsten Schritte, um deinen Hund natürlich zu unterstützen:

🦠 Darmflora aufbauen und stabilisieren

Die wichtigste Maßnahme ist, die gesunden Bakterien im Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Das gelingt mit hochwertigen Probiotika, die mehrere Bakterienstämme enthalten.
Sie fördern die Verdauung, verdrängen "schlechte" Bakterien und sorgen dafür, dass Nährstoffe verwertet werden können. In Kombination mit Präbiotika, die als Futter für die Probiotika dienen, wird die Darmflora nachhaltig stabilisiert.

Tipp: Multispezies-Probiotika wirken meist besser als Einzelstämme, da sie verschiedene Darmabschnitte abdecken und sich gegenseitig unterstützen.

🥕 Futterqualität und Verträglichkeit prüfen

Ein unausgewogenes oder schwer verdauliches Futter kann die Darmflora zusätzlich belasten.
Achte auf:

  • leicht verdauliche Eiweißquellen (z. B. Huhn, Lamm oder Pferd)
  • möglichst wenig Füllstoffe und Zucker
  • natürliche Ballaststoffe aus hochwertiger Quellen

Kleinere, häufigere Mahlzeiten füttern

Ein leerer Magen führt zu Übersäuerung und Übelkeit – beides kann Grasfressen auslösen.
Teile die tägliche Futtermenge daher lieber in zwei bis drei kleinere Portionen, um den Magen-Darm-Trakt gleichmäßig zu entlasten.

🧘 Stress vermeiden

Stress wirkt direkt auf die Verdauung: Er erhöht den Cortisolspiegel und schwächt die Darmbarriere.
Sorge für ruhige Fütterungszeiten, ausreichend Schlaf und konstante Routinen.
Schon kleine Änderungen – etwa weniger Hektik beim Spaziergang – können helfen, das Verhalten deutlich zu reduzieren.

🐾 Geduld haben – die Darmflora braucht Zeit

Ein stabiles Mikrobiom baut sich nicht über Nacht auf.
Deutliche Verbesserungen zeigen sich oft schon nach zwei bis vier Wochen.
Bleib also konsequent – und beobachte, wie dein Hund mit jeder Woche weniger Gras oder Kot frisst.

🩺 Fazit: Nur wenn du die Ursache im Darm regulierst, kannst du das Verhalten nachhaltig stoppen.

Welche natürlichen Wirkstoffe sind darüber hinaus besonders wirksam?

In der Forschung hat sich gezeigt, dass bestimmte Präbioitka und probiotische Kulturen den empfindlichen Magen beruhigen und die Verdauung regulieren können:

🦠 Probiotika – gute Bakterien für eine stabile Verdauung

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die das natürliche Gleichgewicht im Darm unterstützen.
Sie helfen, krankmachende Keime zu verdrängen, verbessern die Nährstoffaufnahme und stabilisieren die Verdauung.
Das Ergebnis: bessere Nahrungsverwertung, weniger Reizungen – und ein deutlich geringeres Bedürfnis, Gras oder Kot zu fressen. Wissenschaftlich untersuchte Probiotika sind:


Saccharomyces cerevisiae (Arghavani et al., 2025): Verbessert die Mikrobiota und stärkt das Immunsystem, was die primäre Ursache (Darm-Dysbalance und Nährstoffmangel) für abnormales Fressverhalten behebt.

Bacillus velezensis: Wirkt tiermodell-basiert antimikrobiell und stabilisierend, wodurch der Darm gegen Reizungen geschützt wird, die zu Grasfressen führen können.

Enterococcus faecium (Benyacoub et al., 2003): Stärkt das Immunsystem und den Schleimhautschutz, reduziert die Anfälligkeit des Darms für Stress und Entzündungen und beruhigt dadurch den Magen-Darm-Trakt.

Lactobacillus acidophilus (Swanson et al., 2002): Reduziert toxische Abbauprodukte und optimiert die Nährstoffverwertung im Darm. Verringert den impulsiven Drang, Kot zur Nährstoffergänzung aufzunehmen.

🌾 Präbiotika – Nährstoffe für die guten Darmbakterien

Präbiotika wie Inulin aus Chicorée oder Erbsenschalen dienen den gesunden Darmbakterien als Nahrung.
Sie fördern gezielt deren Wachstum und helfen, die Darmbarriere zu stärken.
So entsteht ein Umfeld, in dem sich nützliche Mikroorganismen wohlfühlen – und die Verdauung langfristig im Gleichgewicht bleibt. Diese umfassen z.B.:


Inulin (Lu et al., 2022): Stärkt als Präbiotikum nützliche Bakterien und die Darmbarriere. Verbessert die interne Nährstoffproduktion und mindert Mangelgelüste.

Erbsenschalen: Sie sind ebenso ein natürliches Präbiotikum und werden von den Probiotika-Kulturen als Nahrung genutzt - sie fördern dadurch das Entstehen einer stabilen Darmflora.

Von der Forschung zur Praxis

Genau auf diesen Erkenntnissen basieren unsere Probiotika Drops. Sie vereinen die wichtigsten wissenschaftlich untersuchten Inhaltsstoffe in einer einfachen, sofort anwendbaren Form – speziell für Hunde, die viel Gras oder Kot fressen.

Gezielte Darmunterstützung: Vier probiotische Stämme – Saccharomyces cerevisiae, Bacillus velezensis, Enterococcus faecium und Lactobacillus acidophilus – bringen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Sie verdrängen Fäulnisbakterien, fördern die Nährstoffaufnahme und stabilisieren die Verdauung – entscheidend, wenn dein Hund Gras oder Kot frisst, weil die Verdauung aus dem Takt geraten ist.

Regulierte Verdauung: Natürliche Präbiotika aus Erbsenschalen und Inulin fördern das Wachstum nützlicher Darmbakterien und verhindern Reizungen. So normalisiert sich die Verdauung und der Körper deines Hundes hat keinen Grund mehr, Gras oder Kot als „Verdauungshilfe“ zu nutzen.

Gesunde Nährstoffaufnahme: B-Vitamine aus Hefen und Erbsenschalen unterstützen den Stoffwechsel der Darmzellen und fördern eine effiziente Aufnahme von Nährstoffen. Das hilft besonders dann, wenn Kotfressen durch Nährstoffmangel oder gestörte Bakterienaktivität ausgelöst wird.

Natürliches Gleichgewicht: Die Kombination aus Pro- und Präbiotika wirkt ganzheitlich – sie stärkt das Mikrobiom, optimiert die Verdauung und hilft dem Körper deines Hundes, sich selbst zu regulieren.

👉Damit bieten die Probiotika Drops eine natürliche, wissenschaftlich fundierte und einfach anwendbare Lösung, wenn dein Hund Gras oder Kot frisst.
Sanft zur Verdauung, effektiv in der Wirkung – und von vielen Hundehaltern bereits mit spürbarem Erfolg eingesetzt.

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Das sagen unsere Kunden

Wir lassen unsere Kunden für uns sprechen.

Ich habe bei euch bestellt, weil mein Hund plötzlich anfing, Kot zu essen. Hab’s wirklich nicht für möglich gehalten aber schon nach wenigen Tagen mit euren Probiotika Tabletten hat das schlagartig aufgehört. 

Kathrin F., 24.05.2025

Sehr wirksam bei Kotfressen

"Wir haben schon gedacht nichts wirkt bei unserer Labbi Hündin. Pfotenlecken, Ohren entzündet und eine sehr unschöne Angewohnheit Kot fressen. Dann hab ich diese Probiotika Tabletten gefunden. Und ihr und auch unseren Rüden gegeben. Sie hat wirklich nach ca. 5 Wochen den Kot liegen lassen und auch die Ohren sind super. Ihr Kot selbst sah viel besser aus. Wir haben auch den Vergleich. Hatten jetzt ca. 2/3 Wochen keine Tabletten mehr. Und siehe da. Pfotenlecken, Ohren jucken und Kot fressen fing wieder an. Also für uns ganz klar. Abo Intervall wird verkürzt. So das immer Probiotika im Haus sind. "

Bianca H., 04.09.2025

Häufig gestellte Fragen zu Gras und Kotfressen bei Hunden

Das Fressen von Gras oder Kot ist meist ein instinktiver Hilferuf: Der Darm ist gestört. Grasfressen ist oft ein Zeichen für Übersäuerung oder Magenreizung, wobei der Hund Gras als natürliches Antazidum nutzt. Kotfressen hingegen deutet auf Nährstoffmangel oder eine schlechte Nährstoffverwertung im Darm hin. Der Hund sucht verzweifelt nach fehlenden Enzymen oder Vitaminen. Unsere Drops stabilisieren den Darm und beheben so die Ursache dieser Verhaltensweisen.

Ja, das Fundament muss stimmen. Zuerst sollten Sie auf hochwertige Futterqualität ohne unnötige Füllstoffe achten. Das Futter sollte leicht verdaulich und verwertbar sein. Eliminieren Sie minderwertige Füllstoffe: Überprüfen Sie die Zutatenliste Ihres Hauptfutters. Hochwertiges Futter verzichtet auf billige Füllstoffe, künstliche Geschmacksverstärker oder schwer verdauliche Nebenprodukte, da diese den Darm belasten. Ein Wechsel zu einer hochwertigen, hypoallergenen Sorte kann sich oft schon positiv auswirken.



Gelegentliches Zupfen an Grashalmen ist unbedenklich. Es wird aber zum Problem, wenn Ihr Hund zwanghaft, schlingend oder mehrmals pro Woche Gras frisst, insbesondere wenn es zu Erbrechen kommt. Das ist ein klarer Hinweis auf eine anhaltende Magen-Darm-Störung, die Sie behandeln sollten.

Die Wirkung variiert, aber viele Kunden berichten von sehr schnellen Erfolgen. Oft ist schon nach 3 bis 7 Tagen eine Reduzierung des Kotfressens sichtbar. Für eine stabile und nachhaltige Besserung bei chronischen Problemen (Sodbrennen, chronisches Grasfressen) sollten die Drops mindestens 2 bis 4 Wochen konsequent gefüttert werden.

Die Drops sind sehr schmackhaft und die Verabreichung ist denkbar einfach: Geben Sie sie direkt aus der Hand als gesunden Snack oder als Leckerli. Alternativ können Sie sie einfach ins Nassfutter legen oder für sehr wählerische Hunde zerbröselt untermischen.

Wir verwenden 4 aktive Probiotika in hoher Konzentration (Milliarden von Bakterien). Zudem nutzen wir eine gezielte und wissenschaftlich basierte Formel: Eine potente Kombination aus Pro- und Präbiotika, die den Darm nicht nur besiedelt, sondern auch nährt. Inhaltsstoffe wie Lactobacillus acidophilus (Swanson et al., 2002) optimieren die Verwertung und wirken so ursächlich gegen die Mangelgelüste.

Alle Inhaltsstoffe sind offen mit Prozentangaben deklariert, das Produkt ist frei von Zucker, Bindemitteln und Aromastoffen, wird in Deutschland hergestellt und regelmäßig laborgeprüft. Über 1100 echte Bewertungen und unsere 100 Tage Geld-zurück-Garantie zeigen: Hier bekommst du eine durchdachte, ehrliche Lösung – keine leeren Versprechen.

Sie können unsere Drops völlig risikofrei testen. Wenn Sie oder Ihr Hund mit der Wirkung nach der Testphase innerhalb von 100 Tagen nicht zufrieden sind, erhalten Sie den vollen Kaufpreis zurück.

Ja, sie sind für den Dauereinsatz konzipiert. Viele unserer Kunden füttern die Drops nach einer initialen Kur in reduzierter Dosis langfristig weiter. Das sichert die stabile Darmgesundheit und beugt zukünftigen Problemen effektiv vor.

Nein, die Drops sind für Welpen nicht geeignet. Aufgrund ihrer Zusammensetzung (u. a. Kalziumgehalt) sollten sie nicht an Hunde in der Wachstumsphase verfüttert werden. Bitte nutze für Welpen unser Probiotika Komplex Pulver.

Hoher Kalorien- und Fettgehalt – Snacks enthalten oft Zucker, Fette oder Zusatzstoffe, die den empfindlichen Magen zusätzlich belasten können. Gerade bei Hunden mit Verdauungsproblemen sind solche Leckerlis eher kontraproduktiv.

Ja, unser Darm Balance Pulver ist für Hunde ab der 12. Lebenswoche geeignet. Bei Welpen empfehlen wir eine reduzierte Dosierung (ca. die Hälfte). Für Senioren kann es besonders hilfreich sein, da die Darmflora mit dem Alter an Stabilität verliert.

Kein Problem – du bist durch unsere 100 Tage Geld-zurück-Garantie abgesichert. Wenn dein Hund das Produkt wider Erwarten nicht mag oder nicht verträgt, bekommst du den vollen Kaufpreis zurück – ohne Wenn und Aber.

Referenzen

Inulin – Lu et al. (2022), Dietary supplementation with low and high polymerization inulin ameliorates adipose tissue inflammation via the TLR4/NF-κB pathway mediated by gut microbiota disturbance in obese dogs

Saccharomyces cerevisiae – (Arghavani et al., 2025), Impact of Saccharomyces cerevisiaeon the intestinal microbiota of dogs with antibiotic-induced dysbiosis

Enterococcus faecium - Benyacoub et al. (2003), Supplementation of Food with Enterococcus faecium (SF68) Stimulates Immune Functions in Young Dogs

Lactobacillus acidophilus - Swanson et al. (2002), Fructooligosaccharides and Lactobacillus acidophilus Modify Gut Microbial Populations, Total Tract Nutrient Digestibilities and Fecal Protein Catabolite Concentrations in Healthy Adult Dogs